Video-Styleguide für Ihre Bewegtbildkommunikation
Videos eines Unternehmens entstehen heute aus vielen Quellen: Sie werden von beauftragten Filmproduktionen gedreht, intern im Marketing geschnitten, von Partnern zugeliefert oder von Mitarbeitenden mit dem Smartphone aufgenommen, etwa auf Messen oder bei Kunden. Wenn diese Inhalte unterschiedliche Schriften, Einblendungen und Abschlüsse verwenden, entsteht kein zusammenhängendes Bild der Marke, und der Absender wird im Feed, wo Videos häufig ohne Ton gesehen werden, oft nicht mehr wahrgenommen.
Ein Video-Styleguide stellt alle Inhalte in einen gemeinsamen Rahmen, unabhängig von Quelle, Budget und Produktionsweg. Grundlage ist die Übersetzung des bestehenden Corporate Designs in Bewegung und Ton, denn ein statisches Designhandbuch beantwortet nicht, wie sich ein Logo bewegt, in welchem Tempo Texte erscheinen oder wie eine Marke klingt. In einem Kick-off-Gespräch und einer Wettbewerbsanalyse klären wir dafür Markenkern, gewünschte Wirkung, Werte und Erkennungszeichen und leiten daraus Formen und Bewegungen ab. Jede gestalterische Entscheidung wird begründet, damit sie im Unternehmen nachvollziehbar bleibt.
Auf dieser Basis gestalten und animieren wir die wiederkehrenden Elemente in mehreren Varianten für unterschiedliche Filmtypen und Formate: Intro und Outro mit Logo, Claim und Soundeffekt, Logo-Animationen, Bauchbinden, Titeltafeln, Slogan-Einblendungen und Bildunterschriften, jeweils auch im Hochformat 9:16 für Social Media. Ergänzend entsteht ein wiedererkennbares Sounddesign, da ein wiederkehrender Klang oft schneller mit einem Absender verbunden wird als ein Bild. Die Nutzungsrechte werden zeitlich und örtlich unbefristet übertragen.
Alle Festlegungen werden in einer schriftlichen Dokumentation zusammengefasst, die beschreibt, welche Elemente und Varianten es gibt, wann welche eingesetzt wird und wie Schrift, Farben, Animation und Sound zu verwenden sind. Unternehmen können sie an andere Filmproduktionen, Agenturen und interne Teams weitergeben und sind so bei künftigen Produktionen nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden.