In Der Fremde

Madelaine Grambow

Redaktionelle Fotografie zum Thema ‚Fremde und Heimat‘ im Rahmen der Hochschule

3 Bänke, 2 Mülleimer und Menschen um mich – ich erkenne ihre Gesichter, aber das ist schon alles. Sie reden, sie rauchen; sie entfliehen der Fremde genau wie ich, zusammen brechen wir aus, für die Länge einer Zigarette, einen Becher voll Kaffee.
Drinnen lauert sie, streckt ihre kalten, sterilen Hände nach uns aus. Sie nimmt uns unsere Individualität, zwingt uns in die Isolation und dennoch sind wir alle auf sie angewiesen.
Sie rettet unser Leben, heilt unsere Wunden und trotzdem wird sie nie ein Freund oder Vertrauter.
Die Fremde macht uns zu stummen Besuchern. Wir gehen durch Gänge in denen uns das Weiß der Wände und das Halogenlicht erdrückt, wie eine Lavine. Maschinen und Wagen mit fremdartigen Utensilien deren Namen wir nicht kennen. Sie piepen, sie blinken, sie glänzen, scheinen ein Eigenleben zu haben.
Wir fühlen uns verloren- Ich fühle mich verloren -Ich bin in der Fremde, seit 2 Monaten, jeden Tag für mehrere Stunden.

Und die Fremde, sie hat einen Namen sie heißt Krankenhaus.

In Hospital

In Hospital

Emergency Room

Emergency Room

Emergency Room

Emergency Room

Ward 39

Ward 39

Stairs

Stairs

Emergency Room

Emergency Room

Behind

Behind

Ward 39

Ward 39

Selfportrait

Selfportrait

Curtain

Curtain

Personal Belongings

Personal Belongings

The Lady

The Lady

Floor

Floor

Food Containers

Food Containers

In The Room

In The Room

Waiting Room

Waiting Room

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