Coronazeiten

14 Beiträge:
MartINA Meyer

Meyer, MartINA

#1

Hallo Zusammen -
mal eine Frage in die Runde, als Freiberufler/innen arbeiten wir ja eh fast alle im homeoffice was tut Ihr gegen die zunehmende Vereinsamung? Außer Telefon, skype und zoom sehe ich nicht viele Menschen und arbeite so vor mich hin… Deshalb würde mich einfach mal interessieren ob Ihr kreative Ideen zum Austausch mit anderen Menschen habt? Bin gespannt-) Illustrative Güße von Ina

rente

#2

Hallo Liebe Ina,

… ja, hab ich… Ich komme vorbei, wir ziehen uns warm an, spazieren um den See, bauen eine Schneefrau und erzählen uns Witze. Alles CoronaKonform natürlich …

Renée

| Antwort auf Meyer, MartINA
MartINA Meyer

Meyer, MartINA

#3

Hallo Renee
hat ja doch noch eine Seele Lust auf Austausch. Mache im Moment wirklich oft Spaziergänge mit meinem Hund Willy aber hänge auch viel vor dem Bildschirm. Und Du?
LG INA

| Antwort auf rente
Bvisual – Robert Bodenmüller

Bvisual

#4

Hallo Ina,
schon ein paar Wochen her dein Post, aber leider noch hochaktuell 😉
Also ich habe das lange (Spazieren-)gehen wieder neu entdeckt, was bei diesem wunderbar sonnigen Wetter (zumindest in Süddeutschland) den Kopf frei macht. Und man sieht zumindest andere Menschen und nicht immer nur den Bildschirm 😀)
Lg Robert

| Antwort auf Meyer, MartINA
MartINA Meyer

Meyer, MartINA

#5

Hallo Robert,
ja und trotz der „närrischen“ Zeit hier im Rheinland verläuft ein Tag wie der andere. Komme mir vor wie im Film und täglich grüßt das Murmeltier… Illustrative Grüße in den Süden Ina

| Antwort auf Meyer, MartINA
Bvisual – Robert Bodenmüller

Bvisual

#6

Das hat tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Film… Den müsste man sich mal wieder ansehen 😉
Ich finde aber auch, dass die Zeit eine gute Gelegenheit ist, neue Dinge auszuprobieren oder zu lernen. Ich versuch mich an einer neuen Sprache z.B. oder sich für die Arbeit weiterzubilden. Die Möglichkeiten sind ja die letzten Jahre enorm gestiegen und auf einem sehr professionellen Niveau angekommen. Und vor allem auch bezahlbar.

| Antwort auf Meyer, MartINA
MartINA Meyer

Meyer, MartINA

#7

Hallo Robert
ja jeden morgen 15 Minuten französisch lernen und dann mal wieder knifflige Dinge am Computer ausprobieren. Nur fehlt mir der direkte Austausch mit Kollegen-innen und ich freue mich wenn dies wieder möglich ist…

| Antwort auf Meyer, MartINA
Bvisual – Robert Bodenmüller

Bvisual

#8

Ja klar, persönliche Kontakte sind durch nichts zu ersetzen, geschäftlich nicht und privat auch nicht. Ich freu mich auch drauf! In diesem Sinne hoffen wir das Beste 😀

| Antwort auf Meyer, MartINA
Martin Hoffmann

Hoffmann, Martin

#9

…das einzige, was ich vermisse, ist wie früher vor 15 / 20 Jahren als Freelancer öfters bei Agenturen, Clienten, Verlagen und Firmen vorbeizuschauen, Besprechungen vor Ort, oft hat man vor Ort mal projektweise gearbeitet, oft ein familiäres und freundschaftliches Verhältnis aufgebaut, zu Weihnachtsfeiern und Sommerfesten eingeladen war..Ist im Laufe der Zeit alles weniger geworden. Mit der digitalen Revolution haben sich persönliche Briefinggespräche und Abgabetermine vor Ort zu 99% erübrigt. Läuft alles nur über Email, ich brauch kein Skype und selten das Handy o. Telefon. Und Corona gat das natürlich noch verschlimmert. Andererseits, ich war 10 Jahre im Angestelltenverhältnis und bin heute, mit Ausnahme oben beschriebenen Zustand, froh, in meinem Studio meine Ruhe zu haben, in Ruhe arbeiten zu können, wann und wie ich will und auch mal eigene Projekte zu machen. Es gibt unzählige Quellen und Möglichkeiten, sich kreativ frisch zu halten, jung im Kopf zu bleiben und auch trendmässig up to Date zu bleiben. Sei es über mein Netzwerk, über Kreativ- und Berufs Organisationen und Plattformen…und das wichtigste…mit offenen Augen durchs Leben und die Welt gehen. Arbeitskollegen wie früher im Angestelltenverhältnis vermisse ich so gut wie nicht 😉)

| Antwort auf Meyer, MartINA
MartINA Meyer

Meyer, MartINA

#10

Hallo Martin,
ja das war ganz angenehm. Deshalb hatte ich vor 2 Jahren nochmal ein Büro in einer Bürogemeinschaft gemietet. Aber auch wenn alle sehr nett waren kam kaum ein gemeinschaftliches Arbeitsumfeld zustande. jeder brav vor seinem Bildschirm und das kann ich dann doch am besten im eigenen Büro. Aber mal mit ein paar Freiberufler/innen gemeinsam Mittagspause machen das vermisse ich in diesen zeiten schon, freue mich schon wenn dies wieder möglich ist!

| Antwort auf Meyer, MartINA

Mara2021

#11

Ja man vermisst das zusammen sein mit anderen Menschen, einfach zusammen Mittagspause machen..

| Antwort auf Meyer, MartINA
MartINA Meyer

Meyer, MartINA

#12

Hallo habe ich gerade noch daran gedacht. Habe mich früher ab und zu spontan mit einigen Freiberuflern getroffen ein wenig geklönt nett gegessen und da lief die Arbeit gleich viel besser…
Aber es wird wieder kommen ganz sicher!

| Antwort auf Mara2021

martabarta

#13

Ich stimme da zu, Zähne zusammenbeißen und hoffen das wir bald wieder zur Normalität zurückkehren dürfen!

| Antwort auf Meyer, MartINA

rente

#14

Hallo Liebe MartINA,

… jeden Morgen 15 Minuten französisch lernen, kann ganz schnell missverstanden werden … hätte jedoch in so manch eingeschlafener zwischenmenschlichen Beziehung einen gehörigen, nicht zu vernachlässigenden, Impuls.
Ich möchte anmerken, dass ich der bereits einjährigen weitverbreiteten Wuiselei, überdrüssig bin. Was so mancher als die „alte Normalität“ anführt, ist das verschließen der Augen, der uns allen bevorstehenden Realität. Nicht wenige wünschen sich auch noch die D-Mark zurück. Unbestritten, ein saftiges Schnitzel im Lokal seines Vertrauens, die Disse 5 Uhr Morgens torkelnd zu verlassen, oder im Zoo n Lama streicheln, alles Dinge die wir nur all zu gerne machen. Auch ich möchte einfach durch die Stadt schlendern und nach Lust und Laune rumbusseln, fummeln und Sprechblasen austauschen. Aber ich trauere dem „Alten“ nicht nach, zumal es ohnehin Vergangenheit ist. Wir leben auf europäischen Boden, in den sichersten Zeiten seit über einem halben Jahrhundert. Keine Mutter und kein Vater läuft heute Gefahr, Ihren Sprössling in einer kriegerischen Auseinandersetzung an der „Front“ zu verlieren. Wir leiden kein Hunger und müssen nicht um Leib und Leben fürchten. Aber es wird gewuiselt, gemosert und gewinselt, weil man H&M, Media Markt etc. gerade nicht das Geld aus vollen Taschen bringen kann. Und ja, … natürlich, soziale Kontakte, der Kitt aus dem die Glückseeligkeit zu bestehen scheint. Für die, die sich wirklich sehen wollen, ist Corona kein Hinderungsgrund (von Einzelausnahmen mal abgesehen) und für all die anderen gibt es heutzutage digitale Errungenschaften die uns beispielslos rund um die Uhr und überall vernetzen.
Eines wird auch kein Corona vollbringen können, die Sichtweise der überwiegenden Bevölkerung auf das halb gefüllte Glas, es bleibt leider halb leer …

| Antwort auf Meyer, MartINA
Bitte logge dich ein, um einen einen Forenbeitrag zu verfassen.

Einloggen mit deinem Konto bei…


…oder OpenID:

dasauge® – Top-Karriereportal 2020