Design-Wettbewerb

8 Beiträge:

jomdance

#1

Einladung zu einem gestalterischen Wettbewerb für eine Logoentwicklung mit
Anwendung für das Screendesign sowie im Print:

Der Wettbewerb richtet sich an Interessierte, freie Künstler und TeilnehmerInnen aus
laufenden Ausbildungen – konkret Auszubildende und Berufsfachschüler der
Medienbranche, an die aktuellen AbsolventInnen der verschiedenen Ausbildungen der
Mediengestalter für Digital- und Printmedien sowie des Screendesigns. Zur Teilnahme
zugelassen sind Einzelpersonen und Entwicklungsteams mit bis zu drei namentlich
benannten Personen aus der Zielgruppe.

Hintergrund:
Die jomdance®-academy ist in der Entwicklungsphase für eine völlig neuartige
Tanzausbildung bestehend aus Jazztanz, orientalischem Tanz (Bauchtanz) und
Moderndance. Hierfür soll ein neues Logo mit Claim entwickelt werden. Seine
Einbindung in ein Screendesign und in eine Printproduktion sind als konkrete
Anwendungen Teile des Wettbewerbs. Über ein neues und zukunftsweisendes Design
des Logos und seiner ersten und grundsätzlichen Anwendungen in Screendesign und
Print sollen für die jomdance®-academy folgende Inhalte transportiert werden:

  • Zielgruppe 16 – 45 Jährige aller Nationalitäten
  • Bezug zu allen Tanzsparten (Jazztanz, orientalischer Tanz, Moderndance)
  • Seriosität (Ernsthaftigkeit, Würdigkeit)
  • Innovationskraft (Fähigkeit zur Erneuerung)

Lies hier weiter!: www.download.jomdance.com/Wettbewerbsausschreibung.pdf

jomdance®-academy
Tel: 0049 – (0) 89 – 726 55 808
Mobil: 0049 – (0) 172 – 788 89 48

#2

Also ich hab mir das ganze mal genauer angeschaut...

Meine Meinung:

Daraus lese ich eigentlich nur, dass ein Auftrag zu vergeben ist das die Erstellung von unterschiedlichen Produkten für diverse Medien beinhaltet und das ganze nur 1.000,- Euro kosten darf.

Dann wird das ganze nett als „Wettbewerb“ verpackt, damit die Abzocke nicht ganz so offensichtlich wirkt.

Weil wenn ich schon lese:

„Sollten unter den Einsendungen keine der academy zusagenden Entwürfe sein, wird kein Preis verliehen und der Wettbewerb erneut ausgeschrieben.“

Sorry, aber „sowas“ habe ich sowas von satt, dass man glaubt uns Designer immer verarschen und abzocken zu können...

| Antwort auf jomdance

jomdance

#3

Hallo Zusammen!

Vielen Dank für die ehrliche Einschätzung.
Leider kommt es so rüber, als würden wir versuchen, Leute auszubeuten. Es ist richtig, dass wir für „wenig“ Geld (das liegt im Auge des Betrachters) viel zu bekommen versuchen. Allerdings liegt scheinbar von unserer Seite aus ein Kommunikationsfehler vor, warum das so ist: die jomdance®-academy ist ein noch sehr junges Unternehmen, das gerade dabei ist, sich einen Namen zu machen. Durch die Fusion der drei Tanzsparten werden zunächst Einnahmen wegfallen. Es ist also völlig logisch, dass wir kaum Geld haben.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei all denen entschuldigen, die sich durch den Wettbewerb „ausgebeutet“ fühlen und alle diejenigen, die es als Chance auf eine innovative Arbeit sehen, ermutigen, Ihre Vorschläge an uns einzusenden.

Letzten Endes steht es ja jedem frei, mitzumachen und ein junges aufstrebendes Unternehmen zu unterstützen.

Einen schönen Tag noch wünscht das

jomdance®-academy-team

Hakan Koese

Hakan Koese

#4

Wieso Wettbewerb?
Wenn ihr nur wenig geld habt, ok. sucht euch ein paar studenten und lasst sie euch was machen. aber einen wettbewerb auszuschreiben wie ihr das tut, ist das allerletzte und versuchte Abzocke ganz klar. also entweder anders an das ganze rangehen oder es lassen!
Meine Meinung.

| Antwort auf jomdance

jomdance

#5

Äh...?

Wir können uns des Eindrucks nicht erwähren, wir wären hier falsch im Forum.
Nochmal zur Erklärung:

  • Wir haben Überhaupt Keine Ahnung vom Metier.
  • Wir haben diesen Wettbewerb extra für ALLE Interessierten ausgeschrieben
  • Wir wollen Niemandem zu nahe treten mit unserem Wettbewerb

Wohin müssen wir diesen Wettbewerb bringen, damit wir die richtigen Leute ansprechen (Studenten/Azubis etc.)?

Wir sind über JEDE Info dankbar! Ehrlich!
Nochmal: es tut uns leid, wenn Ihr Euch abgezockt fühlt, denn das ist alles andere als unsere Absicht gewesen!

Herzliche Grüße vom
jomdance®-academy-team

| Antwort auf Hakan Koese

beatz01

#6

Designwettbewerbe sind, von wenigen Ausnahmen abgesehen grundsätzlich immer Abzocke.
Warum?
Weil es in der Natur der Sache liegt, dass sich ein Haufen Leute Arbeit macht, die aber nicht bezahlt wird.Bezahlt wird nur einer, nämlich der, der gewinnt.Alle anderen gehen komplett leer aus.Das mag evtl noch ok sein in Fällen wo es um caritative Zwecke geht etc – aber ein „junges aufstrebendes“ Unternehmen ist sicher kein solcher Fall.
Noch dazu kommt, dass bei solcherlei „Wettbewerben“ geldwerte Dienstleistungen (nämlich Ideen) auch von denen komplett for free geliefert werden, die nacher nicht gewinnen, deren Ideen aber evtl. trotzdem genutzt werden, oft nur von jemand anderem umgesetzt.
Wie kommt man eigentlich auf die Idee, für eine Design-Dienstleistung einen Wettbewerb aufzurufen statt jemanden zu beauftragen?! Weil es ja „nur“ um Design geht?! Mal andersrum: Ihr als Dance-Academy gebt also auch jedem eurer potentiellen Kunden erstmal ein paar Gratisstunden bzw. tanzt denen was vor?
Tja siehste.
Designwettbewerbe sind eigentlich gleichzusetzen mit „Pay for play“ in der Musikbranche oder anders ausgedrückt bedeuten sie einen Wettbewerb für einen bezahlten Job/Auftrag...arm, das.

Konstruktiver Tip (p):

Sich im Internet oder in eurer Gegend Portfolios anschauen von Designern, deren Stil euch gefällt und dann jemand beauftragen.

Wenn ich einen Tanzkurs belegen will, kann ich schliesslich auch nicht erstmal den ganzen Kurs durchziehen und mich danach entscheiden, ob ich ihn bezahlen will, oder?

| Antwort auf jomdance

#7

sehr geehrte leser,

zu diesem designwettbewerb kann ich nur sagen:
nicht daran teilnehmen!

das ausgelobte preisgeld von 1000 euro entspricht nicht
dem, was eine solche entwicklung kosten würde.

mal ganz abgesehen von den nutzungsrechten usw.

es kann sein, dass der auftraggeber hier zu wenig wissen hat.
informationen können beim www.agd.de angefordert werden.

z.b.:
Der „AGD Vegütungstarifvertrag Design“ (Neuauflage 2006) gibt detailliert Auskunft über die angemessene Vergütung in vielen Designbereichen.

einen gruss.thomas eibenberger

| Antwort auf jomdance

#8

hallo noch einmal,

wenn nicht ausreichend geld zur verfügung steht,
dann kann ich nur empfehlen, das finanzierungsmodell
zu überprüfen.

starte ich mit einem unternehmen, so muss doch wohl auch geld
für den eigenen auftritt einkalkuliert werden.

wenn dies nicht möglich ist, so sollte mit dem entsprechendem designer
eine vereinbarung getroffen werden, so dass dieser das geld auch wirklich
erhält. z.b. eine ratenzahlung.

dies als inspiration.

einen gruss.thomas eibenberger

| Antwort auf jomdance
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