ab wann lohnt sich "freiberuflichkeit"?

5 Beiträge:

#1

bzw. es liegt folgender fall vor.
ich bin momentan ohne job - bin grafik-designerin und fotografin, beides aber noch relativ in den startlöchern. nun bietet sich mir eine möglichkeit flyer und prospekte für eine angesehene kultureinrichtung zu gestalten - ist ja eine nette referenz. der kleine haken dabei, die wollen kaum was zahlen - eher nur einen symbolischen betrag von ca 50euro pro projekt - DENN es ist ja eine nette refernez und übung.
und da stellt sich mir die frage - muss ich mich nun bei dem niedrigen betrag freiberuflich beim finanzamz melden? mit der freiberuflichkeit ist ja ein immenser finanzamttechnischer papierkramm verbunden... gibt es da alternativen oder ist es der einzige weg?

über jeden tip und jede info würde ich mich sehr freuen!bin echt neu auf dem gebiet.

viele grüsse,
moon

Claudia Konerding

Konerding, Claudia

#2

hallo!

soooviel aufwand ist das gar nicht mit der freiberuflichkeit.
ich bin fotografin und habe mir einfach eine steuernummer beim zuständigen finanzamt besorgt. es muss zwar ein bogen dafür ausgefüllt werden, das ist aber ein aufwand von ner halben stunde.
du hast dadurch keine nachteile und kannst so auf rechnung arbeiten. es sei denn, der auftraggeber möchte gar keine rechnung... wovon ich aber jetzt mal nicht ausgehe.
hoffe, ich konnte dir helfen.
viel glück und einen guten start in 2006

wünscht claudia

#3

hallo, danke für deine antwort,

hmm… „frei“ für erstmal nur diesen einen 50euro job..? als freiberufler muss man doch auch 3x im jahr die steuererklärung vornehmen, oder?
und wie regelt man dann das mit der krankenkasse? auch da wird es für einen „freien“ komplexer…

viele grüsse und ein erfolgreiches 2006,

himoon

| Antwort auf Konerding, Claudia
Claudia Konerding

Konerding, Claudia

#4

hallo,
am besten erkundigst du dich beim zuständigen finanzamt. bevor ich dir jetzt was falsches sage, hole dir die infos am besten an der quelle.
als freiberufler musst du dich ja selbst versichern.das ist teuer.
von krankenkasse zu krankenkasse unterschiedlich. als fotograf kannst du dich - unter bestimmten voraussetzungen - in der künstlersozialkasse versichern.ist billiger, aber schwer da angenommen zu werden. geh doch einfach mal auf deren homepage.
für einen 50.- job lohnt sich das natürlich alles nicht. willst du in zukunft weiter freiberuflich arbeiten?
wenn du arbeitslos gemeldet bist (?) darfst du ja einen bestimmten betrag dazu verdienen. meistens sind das 165.- im monat bei unter 15 std/woche. musst du nur melden beim arbeitsamt.
für 50.- würde ich mir den aufwand nicht antun sondern einen anderen legalen weg versuchen.
gruss, claudia

Tobias Wölky

Wölky, Tobias

#5

Hallo,

soweit ich weiß, gibt es einen bestimmten freibetrag, der steuerfrei ist und nicht angegeben werden muss. rechnungen schreiben kannst du auch, allerdings darfst du natürlich keine mehrwertsteuer angeben. wie hoch der freibetrag ist, kann ich dir aber auch nicht sagen und es kann auch sein, dass ich mich irre. würde mich aber generell auch interessieren.

gruß
shoota

| Antwort auf Konerding, Claudia
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