Designverbände tun sich zusammen

Gemeinsam
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Bislang agierten die bestehenden Designerverbände überwiegend im Alleingang und deshalb ohne die notwendige Durchsetzungskraft. Für den 13. Oktober ist daher ein Kongress der Verbände geplant.

Seit November 2006 gibt es die „Initiative Deutscher Designverbände“ (iDD), die die Rahmenbedingungen für Designer und Designnutzer verbessern will. In der Vergangenheit agierten die bestehenden Designerverbände überwiegend im Alleingang und deshalb ohne die notwendige Durchsetzungskraft.

Die bundesweit agierenden Designerverbände sind meist nach Berufssparten wie Kommunikationsdesign, Produktdesign, Textil- und Modedesign ausgerichtet – eine Mitgliedschaft ist freiwillig. Ein branchenübergreifender Dachverband, analog zum Arbeitgeberverband etwa, fehlt bisher; auch eine handwerkliche „Verkammerung“ der Designberufe gibt es ebenso wenig wie den Schutz der Berufsbezeichnung „Designer“ bzw. „Designerin“.

Erster iDD-Kongress

Für den 13. Oktober 2007 ist daher nun der erste Kongress der iDD in Vorbereitung. Die iDD will das Gewicht der Designverbände durch ein gemeinsames Vorgehen stärken und sich, unter anderem mit den Designverantwortlichen der Ministerien der Länder und des Bundes, für eine bundesweit einheitliche Designerförderung stark machen.

Netzwerk von acht Designerverbänden

Noch ist die iDD ein sich konstituierendes Netzwerk von acht Designerverbänden: Allianz deutscher Designer e.V. (AGD), Bund Deutscher Grafik-Designer e.V. (BDG), Deutscher Designer Club e.V. (DDC), Designerinnen Forum e.V., Forum für Entwerfen e.V., Forum Typografie e.V., Verband Deutscher Industriedesigner e.V. (VDID) und Verband Deutscher Mode- und Textil-Designer e.V. (VDMD). Zusammen repräsentieren diese Verbände rund 5.100 Designer.

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