FIFA-Sponsoring nur teilweise erfolgreich

FIFA WM Deutschland 2006 (Logo)
FIFA WM Deutschland 2006 (Logo)

Nach einer Studie können einige WM-Förderer wie die Telekom mit Ihrem Engagement punkten, andere werden mit dem Ereignis jedoch nicht in Verbindung gebracht.

Die Partnerschaft mit der FIFA als offizieller WM-Sponsor zahlt sich vor allem für die Marken Coca-Cola, McDonald’s, Deutsche Telekom und Hyundai aus. Dagegen ist das Engagement für viele andere Sponsoren enttäuschend.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Wochenmagazin W&V in Kooperation mit dem Online-Forschungsinstitut Dialego, Aachen, durchgeführt hat und dessen Ergebnisse in der heutigen W&V-Ausgabe veröffentlicht werden. Danach wurden in einer Online-Umfrage rund 1000 Personen ungestützt befragt, welche offiziellen Sponsoren ihnen spontan einfallen. Häufigste Nennung: Coca-Cola mit 35 Prozent, gefolgt von McDonald’s (24 Prozent), der Deutschen Telekom (22 Prozent) und Adidas (20 Prozent). Auch der koreanische Autohersteller Hyundai kann mit acht Prozent der Nennungen zufrieden sein, ist die Marke in Deutschland vergleichsweise wenig bekannt.

Weniger glücklich dürfen sich nach dem W&V-Bericht jedoch Sponsoren wie Fuji, Continental, Yahoo oder Toshiba schätzen, die durchweg auf einen niedrigen einstelligen Prozentanteil kommen. Diese werden sogar von Obi deutlich geschlagen (5 Prozent), obwohl die Baumarktkette lediglich nationaler Förderer der WM ist. Selbst offiziell unbeteiligte Marken wie Mercedes-Benz, Krombacher oder Nutella wurden von den Befragten häufiger genannt als viele offizielle Sponsoren.

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