Olympus: drei neue „PEN“-Modelle

Olympus verpasst seiner Micro-Four-Thirds-Reihe „PEN“ eine Runderneuerung. Neues Flaggschiff wird die E-P3, flankiert von den kleinen Geschwistern „Lite“ und „Mini“. Alle Modelle wollen vor allem in Sachen Geschwindigkeit und Ausstattung punkten.

Mit der Einführung der PEN auf Basis der „Micro Four Thirds“-Norm begann 2009 bei Olympus ein neues Kapitel in der Geschichte der Systemkameras. Zwei Jahre später zeigt Olympus mit drei neuen PEN-Modellen und zwei lichtstarken Festbrennweiten nun die nächste Generation. Alle Modelle wollen vor allem in Sachen Geschwindigkeit und Ausstattung punkten.

E-P3

Flaggschiff der neuen PEN-Reihe ist die E-P3. Sie kommt in einem Metallgehäuse mit berührungsempfindlichem OLED-Bildschirm, einem eingebauten Blitz und dem laut Olympus „weltweit schnellsten Autofokus für Systemkameras“. Der Autofokus verdankt dieses Superlativ dem neuen Bildprozessor „TruePic VI“, der speziell für spiegellose Kameras entwickelt wurde.

Der Live-MOS-Sensor fasst 12,3-Megapixel und hat eine Empfindlichkeit bis notfalls 12.800 ISO. Die PEN nimmt auch Videos in 1080i-Full-HD mit Stereoton und 60 Bildern pro Sekunde auf (AVCHD- oder Motion-JPEG-Format). Neu sind der eingebaute Ausklapp-Blitz und der Zubehörschuh mit Anschlussmöglichkeit für einen elektronischen Sucher, ein Blitzgerät oder eine Bluetooth-Kommunikationseinheit.

Die Kamera verfügt über einen „Live Guide“ getauften Assistenten, der bei den Einstellungen behilflich ist. Für alle, die ihre Kamera schnell justieren wollen, befinden sich auf der Rückseite der E-P3 zwei Einstellräder für Blende und Belichtungszeit. Außerdem stehen drei Tasten zur Verfügung, die sich mit Funktionen belegen lassen, die oft verwendet werden. Die neue PEN liefert drei Serienbilder pro Sekunde, als kürzeste Verschlusszeit lässt sich 1/4000 Sekunde einstellen.

Die PEN E-P3 ist ab August 2011 im Set mit einem Standardzoom für rund 950 Euro bzw. 1.200 Schweizer Franken verfügbar. Als Gehäusefarben stehen Schwarz, Weiß oder Silber zur Auswahl.

E-PL3 und E-PM1

Wie das Spitzenmodell ist auch die PEN Lite (E-PL3) mit dem neuen Bildprozessor und dem neuen Autofokus ausgestattet. Dazu kommen ein integrierter Bildstabilisator und verschiedene Kunstfilter für „kreative Effekte“ bei Full-HD-Videos und Fotos. Auffälligstes Merkmal ist jedoch das neue, schwenkbare 3-Zoll-Display, das allerdings nicht berührungsempfindlich ist.

Dritte im Bunde ist die PEN Mini (E-PM1). Mit ihr bringt Olympus eine extrem kleine und leichte Systemkamera. Die in sechs Farben erhältliche Mini entspricht technisch der E-P3 und E-PL3, verzichtet aber auf ein Schwenk-Display und sieht eher aus wie eine Kompaktkamera. Die beiden kleineren PENs sollen ab Anfang Herbst 2011 erhältlich sein, Preise nennt Olympus noch nicht.

Neue Festbrennweiten

Auf die drei PEN-Modelle zugeschnitten sind die zwei neuen lichtstarken Festbrennweiten M.ZUIKO DIGITAL ED 12 mm ƒ2,0 und M.ZUIKO DIGITAL 45 mm ƒ1,8: Das Porträt-Objektiv wird ab September 2011 für rund 300 Euro bzw. 500 Franken erhältlich sein. Das Weitwinkel ist bereits ab Juli 2011 für 800 Euro bzw. 1.100 Franken verfügbar.

Archiv |

Einloggen mit deinem Konto bei…


…oder OpenID:

dasauge® – Top-Karriereportal 2020