Marke „Dresdner Bank“ verschwindet

Logos von Dresdner und Commerzbank

Keine gute Nachricht für Ogilvy & Mather: Name und Corporate Design der Dresdner Bank werden der beschlossenen Fusion mit der Commerzbank zum Opfer fallen.

„Es ergibt keinen Sinn, zwei Marken zu erhalten“, hat heute Commerzbank-Vorstandssprecher Martin Blessing die Zukunft des Auftritts der Dresdner Bank auf den Punkt gebracht. Das fusionierte Institut wird also künftig allein unter der Marke „Commerzbank“ und deren Corporate Design (CD) auftreten. Allerdings sollen unter dem Motto „Commerzbank – die Beraterbank“ die wichtigsten Markenwerte der Dresdner Bank weitergeführt werden, so Blessing.

Der Aufsichtsrat der Commerzbank hatte am Wochenende der Übernahme der Allianz-Tochter Dresdner Bank für 9,8 Milliarden Euro zugestimmt und damit den Weg zur größten Fusion in der deutschen Finanzbranche seit sieben Jahren freigemacht.

Etat wackelt

Obwohl noch keine Entscheidungen über laufende und künftige Etats gefallen sind, ist dies keine gute Nachricht für Ogilvy & Mather, die den Kreativetat der Dresdner Bank betreuen. Die Commerzbank arbeitet derzeit mit Scholz & Friends zusammen. Die Hamburger Agentur hatte sich 2006 in einem Pitch gegen die vorherige Hausagentur Saatchi & Saatchi aus Frankfurt durchgesetzt.

Statt grüner Deutscher Bank

Die Entscheidung für das CD der Commerzbank war keineswegs zwingend. So hätte es bei der im Jahre 2000 geplanten und letztlich geplatzten Fusion der Dresdner Bank mit der Deutschen Bank für das Corporate Design der Dresdner besser ausgesehen: Unter dem Namen „Deutsche Bank“ wäre das fusionierte Institut damaligen Planungen zufolge mit dem Logo der Dresdner Bank aufgetreten und hätte Grün als Unternehmensfarbe verwendet.

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