Storytelling: Adobe Slate als Webanwendung

Adobes Storytelling-Anwendung „Slate“ – bislang nur fürs iPad erhältlich – gibt es nun auch in einer Browserfassung. Die Nutzung ist mit Adobe- oder Facebook-Konto kostenlos.

Mit Slate hatte Adobe im April eine App für das iPad veröffentlicht, mit der man einfach und komfortabel aus Bildern und Texten animierte und gestalterisch aufbereitete Geschichten erstellen kann. Dieses sogenannte Storytelling ist im Webdesign derzeit äußerst gefragt. Alle ohne Apples iPad konnten bislang nicht in den Genuss von Adobe Slate kommen. Jetzt gibt es die Anwendung jedoch auch als Browserversion.

Aus Fotos Geschichten machen

Das Prinzip von Adobe Slate ist einfach: Man nehme Fotos aus einem Urlaub, von einer Veranstaltung oder aus einem anderen zusammenhängenden Kontext und bereichere sie mit kurzen, prägnanten oder auch längeren Texten.

Adobe Slate zaubert daraus eine animierte und gestalterisch ansprechende Mini-Website. Diese Form, Bilder und Texte zu präsentieren, wird gern als Storytelling bezeichnet. Nicht nur für private Urlaubs- und Erlebnisberichte, auch im journalistischen Bereich hat sich diese Form der Berichterstattung mittlerweile als Trend etabliert.

Fotos hochladen und Layout auswählen

Die Bedienung von Slate ist spielend einfach. Fotos lassen sich vom eigenen Rechner hochladen, aus der Creative Cloud oder Lightroom heraus einfügen oder aus einer Dropbox beziehen. Alternativ stellt Adobe auch eine Bibliothek mit kostenlos verfügbaren Stockfotos zur Verfügung.

Für die Darstellung der Fotos stellt Slate verschiedene Layouts zur Verfügung. Fotos können plakativ über die gesamte Seitenbreite präsentiert werden oder als Galerie mit Zoomfunktion. Eine besondere Darstellungsform ist die sogenannte Glideshow. Hierbei werden mehrere Fotos per Scrolling eingeblendet und herangezoomt.

Neben Fotos und Texten lassen sich auch Links zu anderen Websites in eine Story einbinden.

Typografie und Farbigkeit per Theme auswählen

Für die richtige Grundstimmung einer Story stellt Adobe eine Reihe von Themes zur Verfügung. Diese unterscheiden sich in den verwendeten Schriften und Farben. Es gibt Themes, die einen eher journalistischen Charakter vermitteln, andere sorgen für einen Vintage-Look.

Insgesamt stehen elf verschiedene Themes zur Auswahl. Die Auswahl eines Themes kann dabei zu jeder Zeit verändert werden.

Story veröffentlichen und teilen

Ist die Geschichte fertig, kann sie einfach per Publish-Button veröffentlicht werden. Dabei wird ein Link generiert, der beispielsweise per Facebook oder Twitter geteilt werden kann. Die Nennung des Verfassers kann dabei ebenso angegeben werden wie Urheberinformationen zu den verwendeten Fotos.

Adobe Slate per Adobe-ID oder Facebook nutzen

Die Nutzung von Adobe Slate ist kostenlos, ein Abo der Creative Cloud ist nicht notwendig. Anmelden kann man sich mit einer kostenlosen Adobe-ID oder einem Facebook-Account.

Archiv |

Einloggen mit deinem Konto bei…


…oder OpenID:

dasauge® – Top-Karriereportal 2018