Adobe stellt Photoshop CC vor

Photoshop CC: Verwacklungs-Reduzierung
Photoshop CC: Verwacklungs-Reduzierung

Mit Photoshop CC hat Adobe seine erste Anwendung vorgstellt, die das „CC“-Kürzel trägt und nicht mehr gekauft werden kann. Die Endfassung soll im Juni dieses Jahres stehen.

Adobe hat auf der hauseigenen Konferenz Adobe MAX in Los Angeles die neue Photoshop-Version „Photoshop CC“ vorgestellt. Die Anwendung soll ab Juni ausschließlich für Inhaber eines Abonnements („Creative Cloud“-Mitgliedschaft) zur Verfügung stehen und ist nicht mehr käuflich erhältlich (dasauge berichtete). Mit einem kurzen Video (englisch) möchte der Software-Hersteller einen Einblick in die neue Version geben.

Neu in Photoshop CC

  • Die neuen Werkzeuge verfügen angeblich über die „modernsten Weich- und Scharfzeichnungstechnologien am Markt“. Eine neue Funktion, mit der sich Verwackelungen entfernen lassen, analysiert und korrigiert Unschärfen, die durch Kamerabewegungen entstanden sind. Das neue „Smart Schärfen“-Werkzeug nutzt adaptive Schärfealgorithmen um Bildrauschen sowie sogenannte Halo-Effekte zu minimieren. Mit Hilfe von „intelligentem Hochrechnen“ sollen Anwender ihre Bilder bis auf Plakatwandgröße vergrößern können, ohne dass die Qualität leidet.
  • Mit Adobe Camera Raw 8 bekommt Photoshop CC drei neue, nicht-destruktive Bildbearbeitungsfunktionen auf Rohdaten-Basis. Der erweiterte Reparaturpinsel erlaubt es Fotografen, Bilder per Pinselstrich (anstelle eines kreisförmigen Auswahlbereichs) auszubessern – eine Funktion, die auch für die kommende Lightroom-Version angekündigt ist. Der neue Radial-Verlaufsfilter ermöglicht zum Beispiel dezentrierte oder mehrfache Vignetteneffekte und das Aufrichten-Werkzeug analysiert Bilder zur automatischen horizontalen Ausrichtung sowie zur Perspektivenkorrektur. Darüber hinaus lassen sich Bearbeitungen in Camera Raw jetzt als Filter auf jeder beliebigen Ebene oder Datei innerhalb von Photoshop CC vornehmen.
  • Verbesserungen im Bereich abgerundeter Rechteck-Vektorgrafiken ermöglichen es insbesondere Designern, den Radius von Ecken jederzeit anzupassen. Anwender haben außerdem die Möglichkeit, unterschiedliche Pfade, Formen und Vektoren gleichzeitig auszuwählen und können damit ihre Arbeitsabläufe in Verbindung mit mehreren Objekten optimieren.
  • In Vorgängerversionen wurde Adobe Photoshop Extended als eine separate Anwendung mit erweiterten Funktionen im Bereich der Bildanalyse und 3D-Verarbeitung angeboten. Jetzt stehen alle vormals in der „Extended“-Ausgabe enthaltenen Funktionen in Photoshop CC verfügbar – inklusive der Funktionen für 3D und Bildanalyse.
  • Mit Photoshop CC können Dateien direkt auf dem kürzlich geschluckten US-Kreativnetzwerk „Behance“ veröffentlicht werden.

Adobe hat außerdem eine Vorschau auf den neuen Arbeitsablauf zwischen Photoshop CC und Edge Reflow CC gegeben. Damit sollen Kreative Webdesigns in Photoshop entwerfen, die in responsive Websites umgewandelt werden und auf unterschiedlichen Geräten ausgegeben werden können.

CC-Abo

Photoshop CC soll als Abo für die Einzel-Applikation 12,29 Euro im Monat kosten. Eine volle Creative-Cloud-Mitgliedschaft kostet hingegen 61,49 Euro monatlich innerhalb eines Jahresvertrages. Ein Upgrade für bestehende Creative-Suite-Kunden (ab CS3) ist für 36,89 Euro im Monat mit Jahresabonnement verfügbar. Schüler, Studenten und Lehrer erhalten die Creative Cloud für 19,99 Euro monatlich. Die Creative-Cloud-Mitgliedschaft kann im Adobe-Store abgeschlossen werden.

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